Fahrzeuglackierer/in

Ausbildungsdauer 3 Jahre / Lernorte Betrieb und Berufsschule

Was macht man in diesem Beruf?

Fahrzeuglackierer/innen beschichten Fahrzeuge und Aufbauten aller Art mit Lacken und gestalten sie mit Beschriftungen oder Motiven. Sie beurteilen Karosserie und Lackschäden und bereiten Untergründe z.B. durch Schleifen und Grundieren für die Lackierung vor. Mit Spritzgeräten und ‑pistolen tragen sie die einzelnen Lackschichten auf. Für spezielle Schriftzüge oder Ornamente verwenden sie Schablonen oder Folien.

 

Wo arbeitet man?


Fahrzeuglackierer/innen arbeiten hauptsächlich
• in Fachwerkstätten für Fahrzeuglackierung
• in Unternehmen des Fahrzeugbaus
• in Werkslackierereien des Maschinen- und Anlagenbaus
• im Boots- und Yachtbau
• in Lackierereien von Schienenfahrzeugen (z.B. in Verkehrsbetrieben)

 

Den größten Anteil ihrer Arbeit verrichten sie in Werkstätten und Werkhallen, z.T. in Lackier- und Trockenkabinen. Teilweise haben sie auch in Lagerräumen zu tun. Am Bildschirm dokumentieren sie ihre Arbeitsergebnisse oder bearbeiten Bildmotive und Beschriftungen.

 

Worauf kommt es an?

• Beim Entrosten, Schleifen und Entfetten von Untergründen sowie beim Abdecken und Abkleben von nicht zu lackierender Fläche ist Sorgfalt gefragt. Um die Gesundheit von Kollegen z.B. beim Arbeiten mit Spritzlackierund Sprühgeräten in Lackierkabinen nicht zu gefährden, ist Umsicht wichtig.

• Handwerkliches Geschick ist z.B. beim Demontieren und Montieren von Fahrzeugbauteilen unverzichtbar. Kenntnisse und Fertigkeiten in Werken und Technik sind daher von Vorteil. Auch Grundkenntnisse in Chemie erleichtern das Verständnis der Zusammensetzung von Lacken. Kenntnisse in Mathematik sind nötig, da Flächen, Volumina, Mischungsverhältnisse, Lösungsmittel und der Bedarf an Farbe berechnet werden müssen.

 

Was verdient man in der Ausbildung?


bis 30. September 2017

  • im 1. Ausbildungsjahr 600 EURO
  • im 2. Ausbildungsjahr 660 EURO
  • im 3. Ausbildungsjahr 820 EURO.

 

ab 1. September 2018

  • im 1. Ausbildungsjahr 620 EURO
  • im 2. Ausbildungsjahr 685 EURO
  • im 3. Ausbildungsjahr 850 EURO.

 

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Handwerksbetriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss, Industriebetriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

 

Quelle: planet-berufe.de Bundesagentur für Arbeit